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Informationen für zuweisende Ärzte

Wann ist eine Computertomographie (CT), wann eine Kernspintomographie (MRT) indiziert?

Wenn Sie entscheiden müssen, welches bildgebende Verfahren für Ihre Patientin oder Ihren Patienten am sinnvollsten ist, finden Sie hier die wichtigsten Hinweise zur Indikationsstellung.

CT Indikationen

Eine Computertomographie (CT) ist indiziert, wenn eine zeitkritische Diagnostik erforderlich ist oder wenn knöcherne Strukturen, Lunge oder vaskuläre Pathologien mit hoher räumlicher Auflösung beurteilt werden müssen. Typische Indikationen umfassen:

  • Traumatologische Fragestellungen, insbesondere Schädel-Hirn-Trauma, Thorax- und Abdominaltrauma

  • Akute intrakranielle Blutungen oder Verdacht auf subarachnoidale Blutung

  • Pulmonale Pathologien, z. B. Lungenembolie, Pneumonie unklarer Genese, Tumorstaging

  • Abklärung akuter abdomineller Beschwerden, z. B. Appendizitis, Divertikulitis, Ileus

  • CT-Angiographie bei Verdacht auf Aortenaneurysma/-dissektion, Gefäßverschluss oder ischämische Ereignisse

  • Darstellung von Frakturen und knöchernen Läsionen

  • Wenn MRT kontraindiziert ist (z. B. bei bestimmten Metallimplantaten oder schwerer Klaustrophobie)

MRT Indikationen

Eine Magnetresonanztomographie (MRT) ist indiziert, wenn eine hochauflösende Weichteildiagnostik benötigt wird oder wenn strahlungsfreie Bildgebung zu bevorzugen ist. Relevante Indikationen sind:

  • Zentrale Nervensysteme: Abklärung von fokalen neurologischen Defiziten, entzündlichen Erkrankungen (z. B. MS), Tumoren, ischämischen Läsionen (nicht in der Akutphase), Epilepsiediagnostik

  • Wirbelsäulen- und Gelenkdiagnostik: Bandscheibenpathologien, Facettengelenke, Meniskus- und Bandläsionen, Weichteilverletzungen

  • Abklärung von Tumoren und entzündlichen Prozessen in Organen wie Leber, Pankreas, Beckenorganen, Prostata oder Brust (Mamma-MRT)

  • Gefäßdiagnostik mittels MR-Angiographie, insbesondere bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit oder zerebraler Gefäßdarstellung

  • Beurteilung von Weichteilen und Muskeln, z. B. Myositiden oder Weichteiltumoren

  • Indikation bei Kindern, um ionisierende Strahlung zu vermeiden

FAQ

Hier beantworten wir die wichtigsten radiologischen Fragen, die in der hausärztlichen Versorgung regelmäßig auftreten

Welche Laborwerte werden zu welchen Untersuchungen benötigt?

CT mit Kontrastmittel-Kreatinine und TSH, MRT mit Kontrastmittel – Kreatinine-Wert

Wie alt dürfen Laborwerte sein, die dem Patienten mitgegeben werden?

Die Laborwerte dürfen nicht älter als 6 Monate sein.