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Leistungen

Präzise Diagnostik dank modernster Technik und einem erfahrenen, spezialisierten Ärzteteam

MRT

Magnetresonanztomographie

CT

Computertomographie

Röntgen

Sonographie

MRT (Magnetresonanztomographie)

Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist eines der modernsten bildgebenden Verfahren. Mit starken Magnetfeldern und Radiowellen werden ohne Röntgenstrahlen detailreiche Schnittbilder des Körpers erzeugt, was dieDiagnose einer Vielzahl von Erkrankungen ermöglicht.

 

Wie läuft die Untersuchung ab?
Die Untersuchung dauert ca. 20-30, im Falle einer Stress MRT 45 min. Die Gabe eines Kontrastmittels ist zur Beantwortung kardialer Fragestellung erforderlich. Für die Untersuchung liegen Sie bequem in Rückenlage. Über Kopfhörer, die die  vom Gerät erzeugten Geräusche reduzieren, bleiben Sie jederzeit mit dem Team in Kontakt. Nach der Auswertung besprechen wir das Ergebnis ausführlich mit Ihnen.
Was passiert technisch bei der MRT?

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Kosten:
Einzelne gesetzliche Kassen übernehmen die Untersuchung im Rahmen von Selektivverträgen oder nach Antrag, private Kassen in der Regel vollständig.

Spezial MRT-Untersuchungen

Neben qualitativ hochwertigen Standard-MRTs aller Körperregionen bieten wir spezialisierte Untersuchungen an – etwa Ganzkörper-, Kardio-, Mamma-, Angio- und Prostata-MRTs.

 

Ganzkörper MRT

Die Ganzkörper-MRT ermöglicht die Früherkennung verschiedener Erkrankungen – ganz ohne Röntgenstrahlen. Unser Standardprotokoll umfasst Kopf, Organe, Wirbelsäule und Gefäße. Je nach individuellem Risiko passen wir die Untersuchung gezielt an.
Ablauf: Die Untersuchung dauert ca. 45-60 min. Für diese Zeit liegen Sie bequem in Rückenlage. Über Kopfhörer, die die vom Gerät erzeugten Geräusche reduzieren, bleiben Sie jederzeit mit dem Team in Kontakt. Gegebenenfalls wird zusätzlich Kontrastmittel verabreicht. Nach der Auswertung besprechen wir das Ergebnis ausführlich mit Ihnen.

Mamma-MRT (Brust-MRT)

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau. Die Mamma-MRT ergänzt Mammographie und Ultraschall mit höchster Sensitivität und hilft, selbst kleinste Tumorherde zu erkennen oder auszuschließen.

Wann sinnvoll:
– Nach Operationen zur Unterscheidung von Narben- und Tumorgewebe
– Zur genauen Beurteilung der Tumorausdehnung vor Eingriffen
– Zur Vorsorge bei Hochrisiko-Patientinnen (z. B. BRCA1/2-Mutation)

Spezieller Ablauf von Mamma MRT Untersuchungen:
Bei der Mamma MRT  liegen Sie in Bauchlage um so die Brust in Spezialspulen zu stabilisieren. Die Untersuchung dauert ca. 20–25 Minuten. Ein gut verträgliches Kontrastmittel verbessert die Darstellung. Anschließend besprechen wir Ihr Untersuchungsergebnis.

Kosten:
Gesetzliche Kassen übernehmen die Untersuchung teilweise nach Antrag, private Kassen in der Regel vollständig.

 

Kardio-MRT (Herz-MRT)

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Deutschland. Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend – hier bietet die Kardio-MRT wertvolle Einblicke. Neben einer genauen Funktionsanalyse erlaubt die MRT die Beurteilung der Herzmuskulatur: so lassen sich nach nach einem Infarkt gesundes und geschädigtes Gewebe präzise unterscheiden. Auch entzündliche Veränderungen des Herzmuskels können erkannt werden..
Bei der Stress-MRT prüfen wir die Durchblutung des Herzmuskels unter medikamentöser Belastung – relevante Engstellen von Koronararterien können so früh erkannt werden.

Angio-MRT (Gefäßdiagnostik)

Rund vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an Arteriosklerose – oft unbemerkt. Ablagerungen können Gefäße verengen oder Blutgerinnsel verursachen. Auch Aneurysmen (Gefäßaussackungen) können entstehen.

Die Angio-MRT stellt Blutgefäße dreidimensional und strahlenfrei dar. Mit modernster Technik erkennen wir Gefäßverengungen, Verschlüsse und Fehlbildungen präzise.

Ablauf:
Sie liegen in Rückenlage. Je nach Fragestellung verwenden wir ein passendes Untersuchungsprotokoll, meist mit gut verträglichem Kontrastmittel. Nach der Auswertung folgt ein persönliches Gespräch über die Ergebnisse.

 

Prostata-MRT

Das Prostatakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes. Die multiparametrische Prostata-MRT (mpMRT) hat sich in den letzten Jahren zu einem der genauesten Verfahren zur Detektion verdächtiger Areale entwickelt. Sie kombiniert anatomische Hochauflösung mit Messungen zur Gewebedichte (Diffusion) und Durchblutung (Perfusion). So lassen sich Tumoren sicher identifizieren oder ausschließen. Die Befundung erfolgt nach dem standardisierten PI-RADS-2.1-Schema.
Bei langsam wachsenden Tumoren dient die mpMRT als Verlaufskontrolle im Rahmen einer aktiven Überwachung (active surveillance).

Im Falle einer unauffälligen MRT-Untersuchung können Biopsien vermieden werden.

Bei in der MRT verdächtigen Bereichen, können diese durch unsere urologischen Kollegen gezielt angesteuert und biopsiert werden.  Bei einer MRT-Fusionsbiopsie werden die Daten der MRT mit einer Ultraschalluntersuchung in Echtzeit fusioniert. Die Kombination aus MRT-Bildern zur Lokalisierung verdächtiger Areale und Echtzeit-Ultraschall zur Führung des Biopsieinstruments ermöglicht eine noch genauere Entnahme von Gewebeproben.

Die MRT kann  zudem Hinweise auf die Tumorausdehnung und den eventuellen Befall von Nachbarorganen oder Lymphknoten geben.

Ablauf: Vor der Untersuchung empfehlen wir den Enddarm mit Hilfe eines Klistiers zu reinigen. Im Rahmen des MRT geben wir, sofern möglich, ein Medikament (Buscopan) zur kurzzeitigen Darmberuhigung. Beide Maßnahmen dienen der Verbesserung der Bildqualität, die durch den unmittelbar an die Prostata angrenzenden Enddarm beeinträchtigt werden kann. Bei einer multiparametrischen MRT (mp-MRT) ist die Gabe von Kontrastmittel Bestandteil der Untersuchung. Die biparametrische MRT (bp-MRT), bei der auf Kontrastmittel verzichtet wird, ist aber eine mögliche Alternative, da Studien zeigen konnten, dass die bp- MRT für die Diagnose von Prostatakarzinomen ebenso zuverlässig sein kann wie die vollumfängliche mpMRT. 

Die Untersuchung dauert ca. 30 min. Für die Untersuchung liegen Sie bequem in Rückenlage. Über Kopfhörer, die die  vom Gerät erzeugten Geräusche reduzieren, bleiben Sie jederzeit mit dem Team in Kontakt. Nach der Auswertung besprechen wir das Ergebnis ausführlich mit Ihnen.

Kosten:
Einige gesetzliche Kassen übernehmen die Untersuchungim Rahmen von Selektivverträgen, , andere bislang nicht; private Versicherungen in der Regel vollständig.

CT (Computertomographie)

Die Computertomographie (CT) erstellt mithilfe von Röntgenstrahlen in Sekunden hochauflösende Schnittbilder. So lassen sich selbst kleinste Strukturen exakt darstellen.

 

Wie läuft die Untersuchung ab?

Sie liegen in einer kurzen, offenen Röhre. Röntgenstrahlen erzeugen Querschnittsbilder mit hoher Auflösung.

Was passiert technisch bei der CT?
Bei einer Computertomographie (CT) rotiert eine Röntgenröhre um den Körper und erstellt aus vielen einzelnen Röntgenaufnahmen detaillierte Schnittbilder der untersuchten Körperregion. Ein Computer berechnet daraus hochauflösende Bilder, die Knochen, Organe und Blutgefäße präzise darstellen und krankhafte Veränderungen sichtbar machen. Die Untersuchung ist schnell, schmerzfrei und dauert in der Regel nur wenige Minuten.

Spezial CT-Untersuchungen:

CT-gesteuerte Schmerztherapie

Diese minimalinvasive Behandlung ermöglicht die gezielt Linderung von Rücken- oder Nervenschmerzen. Unter CT-Kontrolle wird eine feine Nadel präzise positioniert und ein Betäubungs- und Cortisonpräparat injiziert.

Ablauf:
Sie liegen in Bauchlage. Nach der Injektion ruhen Sie etwa 30 Minuten in der Praxis und sollten sich anschließend abholen lassen

Cardio-CT (Herz-CT):

Das Cardio-CT ist eine nicht-invasive Computertomographie des Herzens zur Beurteilung der Herzkranzgefäße. Sie dient der frühzeitigen Erkennung von Ablagerungen, Verengungen und Verkalkungen, um das Herzinfarktrisiko einzuschätzen und wird oft bei unklaren Symptomen oder Risikofaktoren eingesetzt. Für die Durchführung  nutzen wir modernste CT-Technik mit sehr niedriger Strahlendosis (zumeost 1-2 mSv). Das Verfahren kann in vielen Fällen den Herzkatheter ersetzen.

Seit Januar 2025 ist dei Cardio CT eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Eine Vortestwahrscheinlichkeit (VTW) von mindestens 15 % ist Voraussetzung für die Kostenübernahme der Cardio-CT durch die gesetzliche Krankenkasse. Die Vortestwahrscheinlichkeit ist eine Abschätzung, wie hoch das Risiko ist, dass eine Person eine koronare Herzkrankheit (KHK) hat. Sie wird anhand von Faktoren wie Alter, Geschlecht, Risikofaktoren und Symptomen berechnet. Die Vortestwahrscheinlichkeit muss auf der Überweisung durch den zuweisenden Arzt angegeben werden.  Private Kassen übernehmen die Kosten in der Regel vollständig.

Ablauf:

Eine langsame und regelmäßige Herzfrequenz dient der Bildqualität und der Reduktion der Strahlendosis. Bitte nehmen Sie, sofern Sie Herzmedikamente bekommen, diese auch wie gewohnt vor der Untersuchung ein. Sollte die Herzfrequenz nicht im gewünschten Zielbereich liegen, kann vor der Untersuchung noch ein Betablocker zur Frequenzreduktion verabreicht werden. Die Untersuchung dauert meist nur wenige Minuten. Eine Kontrastmittelgabe ist erforderlich und wird über eine Armvene vorgenommen.

Niedrigdosis-CT der Lunge

Das Niedrigdosis-CT dient der frühzeitigen Erkennung von Lungenerkrankungen bei minimaler Strahlenbelastung – insbesondere für Raucher oder Patienten mit Risikofaktoren. Dank moderner Zinn-Filter-Technik und intelligenter Bildverarbeitung ist die Dosis teilweise nur etwa doppelt so hoch wie bei einer Röntgenuntersuchung in 2 Ebenen.

Röntgen & Sonographie

 

Röntgen
Die Röntgendiagnostik ist ein bewährtes Standardverfahren zur Darstellung von Knochen, Lunge und inneren Organen. Moderne digitale Technik liefert hochwertige Bilder bei möglichst geringer Strahlung. Hinweis: Während der Schwangerschaft prüfen wir die Notwendigkeit besonders sorgfältig.
Sonographie (Ultraschall)

Die Sonographie ist ein strahlenfreies, schmerzloses Verfahren, das mithilfe von Schallwellen hochauflösende Bilder liefert – ideal zur Untersuchung von Schilddrüse, Bauchorganen, Lymphknoten, Weichteilen und Brust. Sie kann beliebig wiederholt und oft mit anderen Verfahren kombiniert werden.

Mammadiagnostik

Für die Diagnostik von Brusterkrankungen nutzen wir modernste Methoden – individuell auf Sie abgestimmt:
– Digitale Mammographie: Strahlensparende, hochauflösende Aufnahmen zur sicheren Unterscheidung von Gewebeveränderungen.
– Hochauflösende Sonographie: Besonders hilfreich bei dichtem Brustgewebe und jüngeren Patientinnen.
– Mamma-MRT: Ergänzende Untersuchung bei unklaren Befunden oder erhöhtem Risiko.
Befunde werden doppelt überprüft, um höchste diagnostische Sicherheit zu gewährleisten.