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Prävention

Informationen zu präventiven Untersuchungen

Folgende Untersuchungen bieten wir Ihnen an

Ihre Gesundheit steht im Mittelpunkt. Mit modernen bildgebenden Verfahren erkennen wir Erkrankungen früh – oft, bevor Beschwerden auftreten. Ob Ganzkörper-MRT, Herz-Check oder gezielte Vorsorge:

Wir beraten Sie individuell, welche Untersuchung für Sie sinnvoll ist.

Ganzkörper-MRT

  • Bildgebendes Verfahren ermöglicht gezielte Abklärung und Früherkennung von Erkrankungen
  • Durchführung im 1,5-Tesla-MRT, Dauer ca. 60 Minuten, Rückenlage

Kardio-MRT

  • Funktionelle Bildgebung beurteilt nicht nur Anatomie, sondern auch Herzfunktion und klinische Relevanz von Gefäßverengungen.

  • Durchführung im 1,5-Tesla-MRT, Dauer ca. 30–45 Minuten, Lagerung in Rückenlage

Mamma-MRT

  • Hochauflösendes Protokoll nach Qualitätsrichtlinien; Perfusionsmessung zeigt stark durchblutete Tumoren zuverlässig.
  • Dauer ca. 20–25 Minuten, Lagerung in Bauchlage mit stabilisierenden Spezialspulen.

Angio-MRT

  • Strahlenfreie, schonende, dreidimensionale Darstellung der Gefäße.

  • Moderne MRT-Technik ermöglicht hochauflösende Untersuchung nahezu aller Gefäßregionen

  • Lagerung in Rückenlage

Ganzkörper-MRT zur Vorsorge

Die radiologische Bildgebung ermöglicht heute eine präzise und frühzeitige Erkennung vieler Erkrankungen. Während für einige Krankheiten strukturierte Vorsorgeprogramme existieren – etwa das Mammographie-Screening zur Brustkrebsfrüherkennung – gibt es für viele andere Erkrankungen keine routinemäßige Vorsorgeuntersuchung.

Die Ganzkörper-MRT bietet hier eine moderne Möglichkeit der umfassenden Vorsorge ohne Röntgenstrahlen.

Untersuchungsumfang

Unser Standardprotokoll umfasst:

  • Gehirn
  • innere Organe
  • Wirbelsäule
  • arterielle Gefäße

Bei Bedarf kann die Untersuchung individuell angepasst werden. Einzelne Körperregionen lassen sich gezielt hochauflösend untersuchen, um Ihrem persönlichen Risikoprofil optimal gerecht zu werden.

Untersuchungsvorbereitung und -ablauf

Die Untersuchung erfolgt an unserem modernen 1,5-Tesla-Kernspintomographen und dauert etwa 60 Minuten.

Sie liegen dabei bequem in Rückenlage. Je nach Fragestellung kann ein MRT-Kontrastmittel verabreicht werden. Kopfhörer reduzieren die typischen MRT-Geräusche und ermöglichen jederzeit Kontakt mit unserem Personal. Über einen Handschalter können Sie die Untersuchung jederzeit unterbrechen.

Nach Abschluss der Untersuchung werden die Bilder ausgewertet und das Ergebnis ausführlich mit Ihnen besprochen.

Kardio MRT

Die Kardio-MRT ermöglicht eine hochauflösende Darstellung von Herzstruktur und Funktion.

Zu den häufigsten Untersuchungsfeldern der Kardio MRT zählen:

  • Vitalitäts-Diagnostik (Unterscheidung zwischen gesundem und geschädigtem Myokard) nach stattgehabtem Infarkt als Grundlage für weitere Therapieentscheidungen
  • Entzündungen des Herzmuskels oder des Herzbeutels (Myokarditis/Perikarditis).
  • Herzkranzgefäßverengungen (Koronarstenosen) mittels Kardio Stress MRT. Dabei wird die Durchblutung des Herzmuskels unter medikamentöser Belastung mit Adenosin untersucht.

 

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weiterhin die häufigste Todesursache in Deutschland. Besonders häufig ist die koronare Herzkrankheit (KHK), bei der Verengungen der Herzkranzgefäße zu einer Minderdurchblutung des Herzmuskels führen können.

Darüber hinaus zählen auch Herzmuskelerkrankungen, Herzklappenfehler und Herzmuskelentzündungen zu den relevanten Herzerkrankungen. Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend, um eine gezielte Behandlung einzuleiten und möglichst viel gesundes Herzgewebe zu erhalten.

Untersuchungsvorbereitung und -ablauf

Die Untersuchung dauert je nach Fragestellung zwischen 30 und 60 Minuten.

Während der Untersuchung liegen Sie bequem in Rückenlage. Zur Beurteilung der Durchblutung wird ein MRT-Kontrastmittel verabreicht. Kopfhörer reduzieren die Geräusche des Geräts und ermöglichen jederzeit Kontakt mit unserem Personal.

Nach der Untersuchung werden die Bilder ausgewertet und das Ergebnis ausführlich mit Ihnen besprochen.

Mamma-MRT

Die Mamma-MRT ermöglicht eine besonders sensitive Darstellung von Veränderungen im Brustgewebe und kann Tumorherde zuverlässig nachweisen oder ausschließen.

Die Untersuchung ist besonders hilfreich:

  • nach Brustoperationen zur Unterscheidung von Narben- und Tumorgewebe
  • zur präoperativen Beurteilung der Tumorausdehnung
  • bei Patientinnen mit erhöhtem genetischem Risiko (z. B. BRCA1- oder BRCA2-Mutation)

Neben der anatomischen Darstellung wird auch die Durchblutung des Gewebes analysiert. Tumoren weisen häufig eine erhöhte Durchblutung auf und können dadurch besonders zuverlässig erkannt werden.

Brustkrebs

Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor bei Frauen. Eine frühzeitige Diagnose verbessert die Heilungschancen erheblich und ermöglicht häufig eine schonendere Therapie.

In den meisten Fällen liefern Mammographie und Ultraschall bereits eine zuverlässige Beurteilung. Die Mamma-MRTbesitzt jedoch die höchste Sensitivität aller bildgebenden Verfahren und kann daher eine wertvolle Ergänzung darstellen.

Untersuchungsvorbereitung und -ablauf

Die Untersuchung dauert etwa 20–25 Minuten.

Sie liegen in Bauchlage, während die Brust in speziellen MRT-Spulen stabilisiert wird, um optimale Bildqualität zu gewährleisten. Zur Beurteilung der Durchblutung wird ein MRT-Kontrastmittel verabreicht, das in der Regel sehr gut verträglich ist.

Im Anschluss werden die Bilder ausgewertet und das Ergebnis mit Ihnen besprochen.

Kosten
In einigen Fällen übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten nach derzeitiger Rechtslage. Sie können einen Antrag auf Kostenerstattung einreichen. Sollte dieser durch die Kasse abgelehnt werden, bieten wir die Untersuchung als Wunschleistung (d.h. als Privatrechnung) an. Die privaten Krankenversicherungen übernehmen die Kosten in aller Regel.

Angio-MRT

Die Angio-MRT ermöglicht eine schonende dreidimensionale Darstellung der Blutgefäße ohne Röntgenstrahlung.

Mit modernen MRT-Techniken lassen sich nahezu alle Gefäßregionen hochauflösend darstellen und Veränderungen zuverlässig erkennen, darunter:

  • Gefäßverengungen
  • Gefäßverschlüsse
  • Gefäßfehlbildungen
Arterielle Gefäßerkrankungen

Etwa vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an Arteriosklerose. Dabei kommt es durch Fetteinlagerungen zu Veränderungen der Gefäßwand und zur Bildung sogenannter Plaques.

Diese können den Blutfluss behindern oder aufreißen und zu Blutgerinnseln führen. Darüber hinaus kann eine Schwächung der Gefäßwand zur Bildung eines Aneurysmas führen, einer Aussackung des Gefäßes, die im Extremfall reißen kann.

Häufig betroffen sind insbesondere:

  • die Hauptschlagader
  • Hirnarterien

Da Arteriosklerose häufig mehrere Gefäßabschnitte betrifft, ist eine umfassende Gefäßdarstellung sinnvoll.

Untersuchungsvorbereitung und -ablauf

Die Untersuchung erfolgt in bequemer Rückenlage. Je nach Fragestellung wird das geeignete MRT-Protokoll gewählt.

Für viele Gefäßuntersuchungen wird ein MRT-Kontrastmittel verabreicht, das in der Regel gut verträglich ist.

Nach der Untersuchung werden die Bilder ausgewertet und das Ergebnis mit Ihnen ausführlich besprochen.